Korbball Damen: Urtenen1 mit einer Niederlage und zwei Siegen aus der 2. Runde NLA

Nach der spielstarken Auftaktrunde hatte man an der Heimrunde doch etwas weniger Spielrhythmus. Es waren zwei Arbeitssiege und eine knappe Niederlage, die daraus resultierten.

Urtenen1:Moosseedorf1 20:13

Gegen die Ortsnachbarinnen legten wir von der Trefferquote her vor und führten schnell mit 3:1 Treffern. Jedoch machten wir uns nach kurzer guter Startphase das Leben selbst schwer und verwarfen viele offene Würfe. Irgendwie fanden wir den Flow nicht. Nach guten Aktionen folgten wieder viele Aktionen, die nicht gut waren, über Eigenfehler und Fehlwürfe. Bis zur Pause führten wir trotzdem mit 10:5. Nach der Pause verlief das Spiel in gleichen Bahnen. Einige Minuten gut, dann wieder ohne viel Zählbares. Am Ende gewannen wir die Partie, ohne gross zu glänzen. In puncto Effizienz hatte es noch viel Potenzial nach oben.

Urtenen1:Täuffelen1 16:17

Einen schwachen Start lieferten wir in der zweiten Partie ab. Schnell lagen wir mit 1:4 im Rückstand. Ehe man sich dann endlich ins Angriffsspiel und in die Verteidigung hineingearbeitet hatte, ohne Eigenfehler. Bis zur Pause waren wir dann zurück in der Partie mit einem Unentschieden von 7:7. Nach der Pause fanden wir dann gut in die Partie. Wir legten Korb um Korb vor. Bis drei Minuten vor dem Ende der Partie führten wir mit drei Treffern. Jedoch spielten wir die Schlussminuten genau so schwach wie die Startminuten und mussten uns noch mit einem Treffer geschlagen geben.

Urtenen1:Erschwil/Grindel1 20:15

Mittlerweile regnete es leicht und bis zum Ende der Partie sollte es dann richtig stark regnen. Somit mussten wir das Spielsystem doch etwas umstellen. Im Angriff erspielten wir uns sehr gute Abschlüsse. Wir verwerteten diese gut. Leider hatte man in der Verteidigung den Betrieb doch schon sehr eingestellt. Denn wir kassierten viele einfache Treffer. Zur Pause führten wir mit 9:6 Treffern. In Durchgang zwei, bei doch starkem Regen, spielten wir im Angriff weiter sehr solide mit einer guten Trefferquote. Jedoch vermochten wir immer noch nicht zusammen zu verteidigen. So reichte es zwar zum Sieg, trotz dieser desolaten Verteidigungsarbeit.

Fazit: Neues Regelwerk zum zweiten Spieltag. Die Spannbreite in einem Spiel an Entscheidungen, welche die Unparteiischen treffen, ist immer noch sehr gross. Es ist einfach sehr schwer, wenn in einem Spiel die Linie x-mal geändert wird für das gleiche Vergehen. Von gar nichts bis Penalty oder Strafe ist alles möglich. Da wird man noch über die Bücher gehen müssen, damit die Spielerinnen auch verstehen, was nun erlaubt ist und was nicht. Konsequent auf beide Seiten gleich, egal ob kleinlich oder grosszügig, aber eben gleich, wäre gut. Nun haben wir für die Analyse etwas Zeit und werden in der dritten Runde wieder voll angreifen.

Fürs Team, Pädu