Aus eigener Kraft konnte man an der letzten Runde nicht mehr um den Titel spielen. Nur falls Zihlschlacht weniger Punkte macht als wir. Leider vergaben wir diese Chance, sicherten uns aber den zweiten Schlussrang. Herzliche Gratulation an alle Medaillengewinnerinnen.

Urtenen : Büsserach 15:7
Mit der Anreise am Vorabend waren wir früh in der Halle am Morgen, um uns nach einer ausgeruhten Nacht einzuwerfen. Wir starteten sehr wach in die Partie und spielten von Beginn weg im Angriff effizient. In der Verteidigung war man das eine oder andere Mal nicht ganz auf der Höhe und kassierte einfache Treffer. Bis zur Pause führten wir mit 8:6 Treffern. Nach der Pause war die Verteidigung dann richtig gut und liess nichts mehr zu. Der Angriff fand gute Lösungen gegen die offene Deckung. Es war einmal mehr unglaublich, wie die Linie der Schiedsrichter ausgelegt wurde, oder anders gesagt, es war keine vorhanden. Somit hatte man den ersten wichtigen Sieg.
Urtenen : Roggwil-Neukirch 10:10
Nach einer Spielpause trafen wir auf die Ostschweizerinnen aus Roggwil-Neukirch. Der Start in die Partie war ausgeglichen. Bis rund eine Minute vor der Pause konnten wir auf 6:4 vorlegen. Nach der Pause legten wir zwischenzeitlich mit vier Treffern vor. Mit viel Unterstützung der Schiedsrichter kamen dann unsere Gegnerinnen wieder ins Spiel. Am Ende hiess dies Punkteteilen.
Urtenen : Madiswil-Aarwangen 21:9
Nach vier Spielen Pause musste der Motor nochmals angeworfen werden. Bis zur Pause führten wir mit 12:1. Das Spiel war somit bereits nach einer Halbzeit entschieden. Wir spielten dann in Hälfte zwei nicht mehr konsequent unsere Verteidigung, erzielten aber weitere Treffer, und so reichte es mit einer guten ersten Halbzeit zum Sieg. Nach dieser Partie waren die Positionen eins und zwei in der Rangliste vergeben.
Urtenen : Menznau 9:8
Das letzte Spiel war somit ein Kehrausspiel, da es für beide Teams um nichts mehr ging. So war dann auch der Auftritt, nicht nur von uns, auch die Schiedsrichter liessen es einfach laufen. Die Spannung war definitiv weg, vergaben wir doch viele offene Würfe. 4:4 stand es zur Pause. Durchgang zwei war dann nicht viel besser, es war ein Hin und Her. Es wurde zweimal eine Minute nachgespielt. Am Ende hatten wir das bessere Ende für uns und konnten das letzte Spiel der Saison mit einem Sieg abschliessen.
Fazit:
Am Ende haben wir mit dem jungen Team viel Lehrgeld bezahlt. Zum einen hat man sich dies selbst vergeben, zum anderen hatte der Verband alles gegeben, damit man nicht den Titel Nummer 10 in Serie gewinnen kann. Das junge Team hat viel gelernt und wird nächste Saison wieder angreifen. Abgänge gibt es keine, noch mehr junge Talente kommen nach.
Von Seiten Verband kann es nicht sein, dass es Coaches gibt, die in der Damenliga coachen und dann in dieser Liga auch noch Schiedsrichter sind und Damenspiele leiten. Genau das hat uns drei Punkte gekostet und somit die Meisterschaft. Sportlich gesehen ist es höchst fragwürdig, dass so etwas gemacht wird. Fairplay geht anders.
Nun geht es im Cup im 1/4 Final für das junge U21 weiter. Somit hat das junge Team noch Ziele diesen Winter, die es weiterverfolgen kann. Man spielt am Mo.16.2.26 in Urtenen um 20.15 Uhr gegen Roggwil-Neukirch.
Förs Team, Pädu





